Markgraftschaft Zweibrücken

Residenzstadt
Zweibrücken Stadt liegt auf der Halbinsel an der Mündung der Salzach in den Aschbach. Die Wahrzeichen der Stadt sind ihre beiden großen Steinbrücken, welche die Flüsse Aschbach und Salzach überspannen. Die größere der beiden, die über den Aschbach führende Mühlbrücke mit ihrem Mühlenhaus ist das Erste, was ein Reisender sieht, der aus Murmingen die Stadt erreicht. Die Kais an den Flüssen pulsieren voll geschäftigem Treiben, die Gassen der Stadt jedoch sind verwinkelt und eng, kaum dringen Sonnenstrahlen auf die Straßen. Der große Marktplatz jedoch, an dem sich sowohl das Rathaus der Stadt, ein roter Ziegelbau mit zinnenbewehrtem First und dem eindrucksvollen Gaffelsaal, als auch die Residenz des Markgrafen Zweibrückens, Ademar de Torquedura, befindet, ist hell und von reich verzierten Häusern flankiert.
Landesherr
Markgraf Ademar Torquedura von Zweibrücken
Landschaft
Dominiert wird die kleine Markgrafschaft von der riesigen Stadt mit den beiden großen Brücken am Zusammenfluss von Aschbach und Salzach, das Hinterland ist bewaldet und gebirgig.
Handel
Glas, Spitze, Tuch und Salz
Geschichte
Die jüngste Markgrafschaft Wenzingens ist das auf früherem Lorker Reichsgebiet liegende Zweibrücken. Die Stadt und die umliegenden Dörfer wandten sich nach dem Zusammenbruch Lorks unter den massiven Angriffen hilfesuchend an den aus dem heiligen Krieg zurückkehrenden wenzinger König, Udolph der Erste. Mit Hilfe des Söldnerhauptmanns Ademar de Torquedura befreite und befriedete Udolph Zweibrücken und setzte Torquedura zum neuen Markgrafen der neu geschaffenen Mark ein.
Besonderheiten
Nach Torquedura die meiste Macht in der Stadt haben sechs alteingesessene und einflussreiche Patrizierfamilien, ständig bemüht, ihren Einfluss am Hofe des Markgrafen zu vergrößern und Vorteile zu erringen.